Am Mittwoch, den 2. September 2026, hatte der SPD Ortsverein Minderheide unter der Leitung des SPD-Ratsmitglieds Olaf Wortmann und des Ortsbürgermeisters Detlev Reh (SPD) zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Unter den engagierten Zuhörerinnen und Zuhörern befand sich auch die ehemalige Landtagsabgeordnete des Kreises Minden-Lübbecke, Frau Inge Howe.
Seitens der Stadt Minden waren die Erste Beigeordnete Frau Giannone, der Leiter des Jugendamtes, Herr Mohrmann, sowie die Bereichsleitung Kindertagesbetreuung, Herr Bichert, anwesend.
Die Vertreter des Kitaverbandes und der Stadt informierten über die geplante Zusammenlegung der Kitas Wirbelwind und Farbenfroh in einem Neubau am Roderweg in Kutenhausen.
Der Kitaverband war durch den Vorstandsvorsitzenden, Superintendent Mertins, und den Geschäftsführer, Herrn Mußmann, vertreten. Unter den Zuhörerinnen und Zuhörern befanden sich außerdem die Leiterin der Kita Wirbelwind, Frau Schuldt, weitere Mitarbeitende des Verbandes sowie Vertreter des Gesamtpresbyteriums St. Marien. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger äußerten ihren Ärger, ihre Sorgen und ihr Unverständnis über die Entscheidung und die Standortwahl.
Besonders intensiv wurde die Grundstücksfrage diskutiert: Soll die neue Kita in Minderheide oder in Kutenhausen errichtet werden? Der Kitaverband erläuterte die Hintergründe, darunter fehlende geeignete Flächen in Minderheide, den baulichen Zustand der bestehenden Einrichtungen sowie sinkende Kinderzahlen.
Trotz der Kritik machten die Verantwortlichen deutlich, dass die Planungen für den Neubau fortgeführt werden. Jugendamtsleiter Eckhard Mohrmann betonte, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst genommen würden. Gleichzeitig begrüße das Jugendamt, dass überhaupt der Neubau einer Kindertageseinrichtung möglich sei und zwei ältere Einrichtungen durch eine neue ersetzt werden könnten.